Als ich nach meinem Abitur 1996 bei Schlecker anfing, dachte ich meinen Traumjob gefunden zu haben. Ich begann eine Trainee- Ausbildung konnte in die verschiedensten Bereiche reinschnuppern und entschied mich dann für den Vertrieb. Ich wurde Bezirksleiterassistentin und später sogar Bezirksleiterin. Ich hatte ein sehr umfangreiches und abwechslungsreiches Aufgabengebiet und immer Kontakt zu Kunden. Damit ich mehr Zeit für meinen Mann und meinen Sohn hatte, entschied ich mich 2007 den Schleckermarkt in Burg zu übernehmen. Der Spreewald ist bekannt für viele Mücken! ... ohne die gäbe es auch keine Frösche und demzufolge auch wenig Störche... Demnach war es nur eine Frage der Zeit, bis 2008 der Storch das zweite Mal bei uns ans Fenster klapperte. Nach der Geburt meines 2.Sohnes bekam ich meine Stelle in Burg wieder, dies freute mich natürlich sehr.  Burg ist ein touristisch geprägtes Kur- und Erholungszentrum mit mehr als 300.000 Besuchern im Jahr. Die rund 9.300 Einwohner sind naturverbunden, traditionsbewusst und sehr freundlich. Das Arbeiten in Burg war sehr angenehm und durch die Kundschaft sehr abwechslungsreich . Nach Insolvenz meines Arbeitgebers bekam ich die Möglichkeit mich neu zu orientieren. ...Und da war dann wieder dieser Traum etwas eigenes zu machen, wo mir aber immer der Mut fehlte...

In den letzten Jahren erhielt ich viel positiven Zuspruch von meinen Kunden und "Rückendeckung" durch meine Familie. Dieses bestärkte mich in meinem Vorhaben und Wunsch an Burg als meinem Wunscharbeitsort festzuhalten. Aber was passt zu mir und nach Burg? Burg steht für Tradition, Natur und Erholung- dies möchte ich in meinem Laden umsetzten. Ich möchte meinen Kunden guten Service und ein abwechslungreiches Sortiment von gesunden und natürlichen Produkten bieten.

Ohne die Unterstützung meiner Familie, Freunden, Bekannten und Kunden hätte ich es nicht geschafft!

Vielen Dank!

 

...UND SO FING ALLES AN!

 

Zuerst wurden die Regale aufgestellt und neu verklebt. Mit dieser Arbeit begann ich zunächst ganz alleine und dachte schon ich müsste die Eröffnung um ein Jahr verschieben... ...doch dann rückten meine fleißigen Helfer an!

 

                                                                                                                                    

meine Tante hatte die Regalböden voll im Griff. meine Mutti sorgte für Sauberkeit und Ordnung,...und lecker Essen! mein Onkel hat immer ein ruhiges Händchen und unendlich Ausdauer!
für Harry gab es immer Arbeit! In seinem Schuppen fanden wir viele alte Ausstellungsstücke, welche man im Laden bewundern kann!

Auch meine Oma und mein Opa gaben Ihren Boden frei und ich suchte mir noch weitere schöne Möbel aus und arbeitete sie wieder auf.

..."wie schön sich die Stühle sitzen,merkten meineGroßeltern erst wieder beim Probesitzen im Laden"...

 nun wurden die Regale gefüllt
...und Produkte bewundert. Mmh Lecker! Die alte Folie musste  von den Schaufenstern ab... ...und die Neue ran!
Unserem Werbe- Fachmann gefiel, was sein Sohn schon kann! Ideen hatten wir bis zum Schluss. Mein Onkel setzte Alles in gewohnter Ruhe um!  Meine Cousine sorgte für den Durchblick!
Zu Hause putzt mein Mann keine Fenster! Aber bei diesem Wetter hatten plötzlich alle Lust! ...auch mein großer Sohn!
...und diesem Frechdachs hier sowieso! Letzte Dekoarbeiten bevor es losgeht! Und dann die Eröffnung!